Aktuelles

Frühjahrsputz in Worpswede

 

 Samstag, 13.April 2019 von  09:00 Uhr -12:00 Uhr

 

In Zusammenarbeit der Stiftung Worpswede und dem Heimatverein  Worpswede sind die Worpsweder wieder aufgerufen, sich an einer großen Putzaktion rund um den Weyerberg zu beteiligen.

 

Am Samstag,13. April 2019 treffen sich die Putzteufel um 9.00 Uhr am Worpsweder Rathaus und befreien den Ort und den Berg vom Winterschmutz.

 

Um 12.00 Uhr wollen wir diese Aktion mit Suppe und Butterkuchen auf der Ratsdiele beenden. Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung.

Damit die Suppe reicht, bitten wir um Anmeldung unter 04792 2709 Heimatverein Worpswede e. V. bei

Hans-Hermann Hubert.

 

Arbeitsgruppe „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“

 

 

Eine auch in den überregionalen Medien diskutierte Phase der Worpsweder Geschichte ist die Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges zwischen 1933 und 1945. Im öffent-lichen Fokus stehen hier vor allem die Worpsweder Künstler. Verschiedene Kunstschaffende

werden Mitglieder der NSDAP und der Reichskulturkammer oder versuchen es zu werden. Die Kunstwerke anderer werden dagegen als „entartet“ beschlagnahmt und aus den Museen entfernt oder die Künstler mit Berufsverboten belegt.  Weniger bekannt und erforscht ist dagegen das „normale“ Dorfleben in dem ländlichen Worpswede.

Seit 2014 engagiert sich die Gemeinde Worpswede gemeinsam mit verschiedenen lokalen Vereinen für eine sachgerechte Aufarbeitung der gesamten Worpsweder Geschichte der NS-Zeit. Seit Gründung des Heimatvereins Worpswede e.V.  im Jahre 2017 ist diese Arbeitsgruppe ein Teil des jungen Vereins.

Die Arbeitsgruppe macht es sich zur Aufgabe, einerseits zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeit zwischen 1933 und 1945 beizutragen. Andererseits will sie eine aktive und lebendige, zeitkritische Erinnerungskultur in Worpswede fördern.

 

Kontakt: Burckhard Rehage

               rehage-worpswede@t-online.de

Termine jeweils montags nach Absprache.

 

Nächstes Treffen: 06. Mai 2019 um 19.00 Uhr, Ortsarchiv Worpswede, Bergstraße 1

Besichtigung und Führung durch das Lager Sandbostel

 

Von Ende September 1939 bis zum 29. April 1945 durchliefen mehrere hunderttausend Gefangene aus der ganzen Welt das Lager Sandbostel. Tausende von ihnen starben an Hunger und Krankheiten. Noch im April 1945 deportierte die SS etwa 9500 Häftlinge des KZ Neuengamme nach Sandbostel. Mehr als 3000 von ihnen überlebten nicht.

Nach wechselvoller Nutzung des Lagers, u.a. als Gewerbegebiet, ist seit 2007 ein Teil des Geländes Gedenkstätte.

www.stiftung-lager-sandbostel.de

 

Termin: Sonntag, 05. Mai 2019 13.45 Uhr

 

Treffpunkt: Altes Rathaus , Bergstraße 1, Worpswede (Fahrgemeinschaften)

Besichtigung und Führung Denkort Bunker Valentin

 

Der Denkort Bunker Valentin ist ein Ort der Erinnerung an den Krieg und die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft.
In der U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine wurden von 1943 bis 1945 tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa eingesetzt. Mehr als 1100 von ihnen starben während der Bauarbeiten an Unterernährung, Krankheiten und willkürlichen Tötungen.

Zwischen 2011 und November 2015 wurden Teile der Anlage zur Gedenkstätte umgebaut.
 Am 8. November 2015 konnte der Denkort Bunker Valentin seiner Bestimmung übergeben werden.

www.denkort-bunker-valentin.de

 

Termin: Sonntag, 16.06.2019, 13.00 Uhr
 Treffpunkt: Altes Rathaus, Bergstraße 1, Worpswede (Fahrgemeinschaften)
Teilnehmerbeitrag: 5,00 Euro (entfällt für Mitglieder des Heimatvereines)

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