Aktuelles

 

Arbeitsgruppe „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“

 

 

Eine auch in den überregionalen Medien diskutierte Phase der Worpsweder Geschichte ist die Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges zwischen 1933 und 1945. Im öffent-lichen Fokus stehen hier vor allem die Worpsweder Künstler. Verschiedene Kunstschaffende

werden Mitglieder der NSDAP und der Reichskulturkammer oder versuchen es zu werden. Die Kunstwerke anderer werden dagegen als „entartet“ beschlagnahmt und aus den Museen entfernt oder die Künstler mit Berufsverboten belegt.  Weniger bekannt und erforscht ist dagegen das „normale“ Dorfleben in dem ländlichen Worpswede.

Seit 2014 engagiert sich die Gemeinde Worpswede gemeinsam mit verschiedenen lokalen Vereinen für eine sachgerechte Aufarbeitung der gesamten Worpsweder Geschichte der NS-Zeit. Seit Gründung des Heimatvereins Worpswede e.V.  im Jahre 2017 ist diese Arbeitsgruppe ein Teil des jungen Vereins.

Die Arbeitsgruppe macht es sich zur Aufgabe, einerseits zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeit zwischen 1933 und 1945 beizutragen. Andererseits will sie eine aktive und lebendige, zeitkritische Erinnerungskultur in Worpswede fördern.

 

Kontakt: Burckhard Rehage

               rehage-worpswede@t-online.de

Termine jeweils montags nach Absprache.

 

Nächstes Treffen: 06. Mai 2019 um 19.00 Uhr, Ortsarchiv Worpswede, Bergstraße 1

Besichtigung und Führung Denkort Bunker Valentin

 

Der Denkort Bunker Valentin ist ein Ort der Erinnerung an den Krieg und die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft.
In der U-Boot-Werft der deutschen Kriegsmarine wurden von 1943 bis 1945 tausende von Zwangsarbeitern aus ganz Europa eingesetzt. Mehr als 1100 von ihnen starben während der Bauarbeiten an Unterernährung, Krankheiten und willkürlichen Tötungen.

Zwischen 2011 und November 2015 wurden Teile der Anlage zur Gedenkstätte umgebaut.
 Am 8. November 2015 konnte der Denkort Bunker Valentin seiner Bestimmung übergeben werden.

 

www.denkort-bunker-valentin.de

 

Nach dem Vortrag von dem Leiter der Gedenkstätte Dr. Marcus Meyer im März, sowie dem Besuch der Gedenkstätte Lager Sandbostel im Mai wollen wir im Rahmen der Geschichts-AG "Aufarbeitung NS-Zeit in Worpswede" den Gedenkort "Bunker Valentin"am

 

Sonntag, 16. Juni 2019

 

besuchen und die Geschichte dieses Gedenkortes durch eine Führung kennenlernen.

Treffpunkt ist das "Alte Rathaus" in Worpswede, Bergstraße 1, um 13:00 Uhr.

Wir wollen Fahrgemeinschaften bilden.

 

Teilnehmerbeitrag: 5,00 Euro (entfällt für Mitglieder des Heimatvereines)

 

Die Anmeldung bis zum 11. Juni werden im Ortsarchiv Worpswede, Telefon 04792 2709 oder über heimatverein@worpswede.de entgegen genommen.

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