Rückschau

Jahreshauptversammlung Heimatverein Worpswede e.V.

 

Schon wieder ist ein Jahr vorbei!

Am 09. April findet die Jahreshauptversammlung um 19:30 Uhr in der Ratsdiele statt.

Alle Mitglieder des Heimatvereins Worpswede e.V., aber auch interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Die aktuelle Tagesordnung wird noch bekanntgegeben.

Frühjahrsputz in Worpswede

24.03.2018 09:00 -12:00 Uhr
Treffpunkt Rathaus
anschließend gibt es eine heiße Suppe

Warum sind unsere Vorfahren nach Amerika ausgewandert?

 

 

Vortrag über Auswanderer nach Amerika von Dr. Wolfgang Grams, Oldenburg

Am 13.März 2018 19:30 Uhr in der Ratsdiele

 

Was haben unsere Vorfahren in Kauf genommen, um in der neuen Welt ein besseres Leben zu führen? Um 1830 haben die Auswanderer mit dem Segelschiff bis zu 90 Tage gebraucht, um nach Amerika zu kommen. Erst mit den Dampfschiffen war eine Überfahrt, je nach Wetterlage, in 12 Tagen und später schon in knapp einer Woche zu schaffen. Und dieses alles, um in einer besseren Welt zu leben. Insgesamt sind von Bremerhaven sieben Millionen Menschen nach Amerika ausgewandert.

Herr Dr. Grams aus Oldenburg hat ausgezeichnete Kenntnisse über das Wegfahren aus der alten Heimat und das Ankommen in der neuen Welt.

 

Ratsdiele Worpswede, 13. März 2018 19:30 Uhr  Spende zur Deckung der Kosten erbeten.

Kohl- und Pinkeltour mit den "Schölermanns"

 

Das Fernsehen von 1958 wieder erleben.

 

Die "Schölermanns" waren in Worpswede auf einer Durchreise zur Nordsee. Ein peinlicher Zwischenfall ereignete sich an der Mühle.

Daher starten wir unsere Kohltour eben an diesem Ort.

Die "Schölermanns" waren die erste Familienserie im deutschen Fernsehen nach dem Kriege. Diesen in Worpswede gedrehten Film haben wir vom NDR als Kopie erhalten. Nach dem Kohlessen zeigen wir diesen Film.

Interessant ist dieser Film sicherlich auch für Hüttenbuscher, denn einige Szenen wurden in Hüttenbusch gedreht, und die damaligen Schützen sind im Film wiederzuerkennen.

Mehr wird jetzt aber nicht verraten.

Die Kohltour findet statt: am 27. Januar 2018

Treffpunkt: 16:30 Uhr an der Mühle

danach Boßeln zum Bahnhof Worpswede

Kohl und Pinkelessen in der ersten Klasse

Kosten: 25,00 € pro Person

Workshop im Ortsarchiv

Wir erkunden unser Dorf: „Die acht Bauernhöfe“

15.12. von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr und am 16.12.2017 von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr

 

2018 feiert die Ortschaft Worpswede des 800jährige Bestehen. Aus diesem Grund soll der historische Ortskern in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden. Geschichtsinteressierte (auch aus anderen Gemeinden) sind herzlich eingeladen, Informationsübersichten unter anderem zu den 8 Höfen zu erarbeiten, die im Rahmen der Feierlichkeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen. Dazu führt der Heimatverein Worpswede im Rahmen der Geschichtswerkstatt seines Projektes „Worpswede 800 Jahre ff“ zusammen mit der Historikerin Miriam Stamm am Freitag, dem 15. Dezember in der Zeit von 17:00 bis 18:30 und am Samstag von 9:30 bis 14:30 einen Workshop in den Räumen des Worpsweder Ortsarchives und eine Ortsführung durch. Für die Führung und die Bewirtung mit Kaffee und Keksen wird eine kleine Spende erbeten. Bitte melden Sie sich bis zum 04.12.2017 im Ortsarchiv des Heimatvereins unter 04792 2709 oder unter heimatverein@worpswede.de an.

Viertes Benefizessen des Heimatverein Worpswede zu Gunsten der 800 Jahr Feier

 

11.11.2017 um 18:00 Uhr im Worpsweder Tor

 

 

 

 

 

 

Die Tradition setzt sich fort.

 

Vor etwa 150 Jahren haben Worpsweder Bürger den „Club Union“ gegründet. Mitglieder dieser Vereinigung waren die acht Bauern, der Pastor, der Schulmeister und die Kaufleute aus Worpswede.

Auch einige Künstler wie Fritz Mackensen und Hans am Ende wurden in diesen „edlen“ Club aufgenommen. Diese Bürger hatten sich zusammengetroffen, um aus der Welt etwas zu erfahren. Schon damals abonnierte dieser Club die Zeitschriften „Gartenlaube“, „Niedersachsen“ und „Kladderadatsch“ sowie „Simplicissimus“.

Alljährlich fand im November ein Gänseessen statt. In den Statuten ist festgehalten, dass die Planung eine Gans für vier Personen vorsieht – und das waren damals noch Gänse!

Das 4. Benefizessen am Samstag den 11.11. wirft schon seine sommerlichen Schatten voraus. Die Geschichtsarbeit der letzten Monate will beispielhaft präsentiert werden. Insbesondere das Festwochenende im Juli 2018 hat inzwischen ein deutliches, programmatisch stimmiges Gesicht bekommen. Unter dem Titel "Geschichte erleben und erinnern“, „800 Jahre Worpswede“, „Mit Brief und Siegel“, „Wir feiern Geburtstag am 21./22.7 2018" sind die Geschichtsdaten der jeweiligen Epochen, die historischen Erzählstränge und die aktuellen Aktivitätsfelder zur Beteiligung der Worpsweder Bürgerinnen und Bürger konzeptionell festgelegt worden. Hierüber werden wir berichten voraussichtlich im Kontext eines kleinen Impulsvortrages zur aktuellen Bedeutung der Heimat-und Ortsgeschichte in bewegten globalen Zeiten. Und wir werden uns mit allen an diesem Abend spielerisch auf die Suche nach der Geschichte der geographischen Mitte der Ortschaft begeben. Kommen Sie und Spielen sie mit. Die Spielanleitung werden Sie dann im nächsten Jahr im historischen Lesebuch nachlesen können.

So haben wir auch in diesem Jahr die Aktivitäten des „Club Union“ nahezu eingehalten. Mit einem sehr guten Essen im „Worpsweder Tor“ mit einigen „Variationen von der Gans“ und das Spielen, was auch in der damaligen Gesellschaft in Form von Karten spielen und Kegeln stattfand, setzen wir in ganz anderer Art und Weise fort.

Im Jahre 1904 fand das Gänseessen „am 17. November, präcise 8 Uhr abends“ statt. Dieses Jahr findet das 4. Benefizessen am 11.11.2017 um 18:00 Uhr im Worpsweder Tor statt.

Der Zusatz im Protokoll vom 20. Oktober 1904 „Es wird dieses mal nicht aus der Kasse bezahlt“, hat auch in diesem Jahr wieder Gültigkeit: In dem Preis von 85,00 € ist ein Sechs-Gänge Menue mit anregender Unterhaltung und Informationen enthalten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen unter Heimatverein Worpswede e.V. Bergstraße 1, 27726 Worpswede, Telefon 04792 2709 oder heimatverein@worpswede.de

Ausflug nach Stade am 09. Oktober 2017

 

 

 

 

 

 

 

Der Heimatverein Worpswede lädt alle Geschichtsinteressierten zu einer Fahrt nach Stade ein. Wir wollen das Niedersächsische Landesarchiv in Stade besichtigen. Da wo auch die Geschichte Worpswedes in vielen, vielen Urkunden, Schreiben und Akten zusammengetragen ist.

Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesarchivs Stade zeigen uns das neue Archiv und erklären uns anhand einiger Beispiele, wie aus dem Zusammentragen von kleinen Mosaiksteinchen lebendige Geschichte werden kann.

Danach wird in der Innenstadt Mittag gegessen. Im Anschluss daran haben wir einen Gästeführer für uns, der die Geschichte und Geschichten von Stade auf einem kleinen Rundgang erzählen kann.

Die Fahrt erfolgt in privaten Pkw.

 

Termin: 09. Oktober 2017

Abfahrt in Worpswede:                      08:30 Uhr        mit Fahrgemeinschaften

Eintreffen in Stade:                            ca. 10:00 Uhr

Führung durchs Landesarchiv:           10:30 Uhr

Mittagessen in der Innenstadt:         12:00– 13:00 Uhr

Führung durch Stade:                        13:00 Uhr

 

Mit sieben Worpsweder Bürgern haben wir das Landesarchiv in Stade besucht. Die Leiterin des LA Stade, Frau Dr. Fiedler begrüßte uns. In einer interessanten Führung zeigte sie uns die öffentlich zugänglichen Räume und deren Funktion. Nach einem langen Gespräch über eine Zusammenarbeit und Hilfestellung in der Dokumentation sowie Aufbewahrung von Archivalien, zeigte sie uns noch die Räume, in denen die neuen Archivalien gereinigt und aufgearbeitet werden.

Da die Zeit schon vorangeschritten war, kam die Mittagspause zu kurz. Der Gästeführer zeigte uns sein Stade und erzählte von der Geschichte der Stader Bürger sowie von der Entwicklung der Stadt ausgegangen von der Hanse  über die Schwedenzeit bis zur Gegenwart.   

Fotos vom Ausflug

 

Bürgermeister mit
„brauner“ Vergangenheit

 

 

 

 

 


Lesung mit Gudrun Scabell
Termin:  Donnerstag, 15. Juni 2017, 19.30 Uhr
Ort:  Ratsdiele, Rathaus Worpswede, Bauernreihe 1

Veranstalter:  Gemeinde Worpswede und
Heimatverein Worpswede e.V.


Dass Albert Reiners als langjähriger Worpsweder Bürgermeister belieb und erfolgreich war,

steht außer Zweifel. Dass er Mitglied des Stahlhelms und 1933, im Zuge der national-
sozialistischen Gleichschaltung, Mitglied der SA wurde, steht auf einem anderen Blatt.
1910 im Dorf am Weyerberg geboren, erlernte er nach dem Besuch der Volksschule das Bäckerhandwerk

bei seinem Vater. Sein Denken und Fühlen wurde schon früh durch das national-
konservative Elternhaus geprägt. Die Autorin Gudrun Scabell beleuchtet in ihrer Publikation

auch diese Facette im Leben des Altbürgermeistes.

Geschichten aus dem Maidenlager
Worpswede 1946-1954

 

 

 

 

 

 

Lesung mit Elke Tkocz
Termin:  Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.30 Uhr
Ort:  Ratsdiele, Rathaus Worpswede, Bauernreihe 1

Veranstalter:  Gemeinde Worpswede und
Heimatverein Worpswede e.V.


Elke Tkocz liest Auszüge aus ihren 2016 erschienenen „Geschichten aus dem Maidenlager Worpswede“.

In ihnen zeigt sie ein lebendiges Bild aus der Nachkriegszeit, wie es sich ihr im Worpsweder Maidenlager bot,

wo sie von 1946 bis 1955 lebte. Anschaulich schildert sie die Einschränkungen, die die Flüchtlinge dort
hinnehmen mussten, aber auch Abenteuerliches, Phantasievolles und Belustigendes ebenso,

wie sich in den Behelfsheimen ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelte, ohne dass Abgrenzung

oder etwa Feindseligkeiten von Seiten der Einheimischen aufkamen. Die Darstellung
ist in zwei Teile gegliedert: der erste stellt die Bewohner mit ihren Lebensbedingungen vor,

der zweite illustriert denkwürdige Episoden aus dem Lagerleben.
Die Veranstaltung wird mit klassischer Musik aus der Renaissance
von dem Gitarrenduo Roland Tkocz und Ianis Reinfeld begleitet.

 

Diese Veranstaltung konnte leider nicht durchgeführt werden.

Geschichtswerkstätten:
Walle – „Geschichte im Dialog“

 

 

 

 

 

Erzählcafé „MS Friederich“


Vortrag und Präsentationen von Achim Saur
Termin:  Mittwoch, 5. April 2017, 19.30 Uhr
Ort:  Ratsdiele, Rathaus Worpswede, Bauernreihe 1

Veranstalter:  Heimatverein Worpswede e.V.


Die Stadtteilgeschichtsarbeit in Bremen hat eine lange, nahezu dreißigjährigeTradition.

Bezogen auf die ökonomischen, sozialen und soziodemographischen Veränderungen
der Bremer Stadtteile stehen von Beginn an die BewohnerInnen der Stadtteile als Zeitzeugen

im Mittelpunkt der Arbeit. Persönliche Ansichten, Fotografien, Briefe und mündliche Erfahrungen

sowie wichtige Orte/Gebäude stehen im Focus des Interesses. Die NS-Zeit, der Krieg ebenso

wie die Umstrukturierung der Arbeitswelt in großen Unternehmen sind u.a. die jeweiligen historischen
Kontexte einer aufsuchenden Geschichtsarbeit. Es werden Stadtteilarchive gegründet.
Das bis heute wohl umfassendste und größte Archiv insbesondere von Fotografien entsteht im Bremer Westen.

Es ist angesiedelt im Kulturhaus Brodelpott in Walle und verfügt über reichhaltige Erahrungen

einer lebendigen Geschichtsarbeit durch die Entwicklung immer neuer Formate vom filmischen Dialog

bis zum virtuellen Heimatmuseum.
 

Paula Brand – „Aus Angst vor Strafe
nahm ich dieses Angebot an …“

 

 

 

 

 

Szenische Lesung der
Bremer Shakespeare Company
Termin:  Donnerstag, 16. März 2017, 19.30 Uhr
Ort:  Ratsdiele, Rathaus Worpswede, Bauernreihe 1

Veranstalter:  Gemeinde Worpswede, Heimatverein Worpswede e.V.,

Heinrich-Vogeler- Gesellschaft-Worpswede e.V. ,

Universität Bremen und Bremer Shakespeare Company.


Juni 1944. Die Gestapo verhaftet mehrere Personen in Worpswede und Berlin: das Ehepaar Eilers,

Friedrich Cetto, Margarethe Uhlmann, Claus Werner Caro u.a.
Dezember 1948.Paula Brand wird in ihrem Entnazifizierungsverfahren von der
Spruchkammer Bremen als Belastete eingestuft: Ihre Tätigkeit als Gestapo- Agentin habe die Verhaftungen ausgelöst.

Wer war Paula Brand? Wie erlangte sie Zugang zu Worpsweder Kreisen? Weshalb übernahm diese junge Frau

Spitzeldienste für die Gestapo? Vorder Spruchkammer erzählen das Ehepaar Paula und Rudolf Brand
sowie Zeuginnen und Zeugen ihre Version der Geschichte.
70 Jahre später führt die Lesung das Publikum in ein (fast) un-
bekanntes Kapitel der Geschichte Worpswedes aus der NS-Zeit.

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