Aktuelles

Liebe Mitglieder*innen im Heimatverein Worpswede,

 

da wir am 06. März diesen Jahres unsere Mitgliederversammlung aufgrund der Corona-Pandemie nicht abhalten konnten, starten wir jetzt einen neuen Versuch zum

 

10. September 2020

in der Ratsdiele

 

Aufgrund der Hygienevorschriften ist eine Anmeldung erforderlich.

 

Die Anmeldung kann unter: heimatverein@worpswede.de oder telefonisch unter 04792 2709 vorgenommenen werden. Das Telefon wird regelmäßig abgehört, daher kann ruhig auf dem AB gesprochen werden.

Vielen Dank!!!

Die Zweite Auflage „800 Jahre Worpswede“ ist mit einem neuen Titelbild ab sofort

wieder zu haben.

Das Buch kann bei uns im Heimatverein für € 38,-- erworben werden.

 

Magazin über Worpswede

Unbekannte Seiten des Künstlerdorfs

Lars Fischer 15.12.2019 im Weser Kurier

 

Der Sandkrieg am Weyerberg, eine Kneipe an der Hamme oder ein Roman über das Eheleben der Vogelers – von zahlreichen Ereignissen der Worpsweder Geschichte berichtet ein neues Magazin.

 

Worpswede. Bereits zum dritten Mal widmet sich der Berliner Verlag Culturcon Worpswede. Nach einem ersten Heft, das 2014 zum 125. Geburtstag der Künstlerkolonie erschein, war der Verlag im vergangenen Jahr federführend an dem Buch „800 Jahre Worpswede“ beteiligt. Herausgeber Bernd Oeljeschläger entdeckte bei der Arbeit an dem über 350 Seiten starken Werk, dass der Ort zahlreiche weitere Geschichten bietet, die selbst in diesem Großformat nicht zu erzählen waren. Beiträge blieben unveröffentlicht und neue Autoren meldeten sich mit neuen Themen. Das Buch, das zurzeit vergriffen ist und im kommenden Jahr neu aufgelegt werden soll, war außerdem der Startschuss zur Kooperation mit dem Worpsweder Heimatverein, die mit der aktuellen Veröffentlichung „Worpswede – Menschen, Bilder und Geschichten“ fortgesetzt wird.

 

Der Heimatverein möchte gerne das Konzept des Buches verstetigen: Veröffentlichungen zur Geschichte Worpswedes aus der Feder verschiedener, meist semiprofessioneller Autoren, die sich auf unterschiedlichen Gebieten ein enormes Fachwissen angeeignet haben. Regelmäßig sollen zukünftig Magazine erscheinen, die mit Beiträgen der ehrenamtlich tätigen Autoren den Ort informativ und unterhaltsam näher bringen sollen.

 

Der erste Band liegt vor und ist ab sofort im örtlichen Buchhandel und beim Heimatverein unter der E-Mail-Adresse heimatverein@worpswede.de zum Preis von 12,80 Euro erhältlich. Das 96 Seiten starke Magazin im DIN A4-Format enthält neun Beiträge sowie ein Vorwort von Hans-Herrmann Hubert, dem Vorsitzenden des Heimatvereins und Redaktionsmitglied für diese Veröffentlichung. Dritter im Bunde ist neben Oeljeschläger der Worpsweder Hans-Günther Pawelcik, der für die Gestaltung mit zahlreichen Abbildungen und Fotografien verantwortlich ist. Peter Rabenstein hat über die Gastwirtschaft „Nadelkissen“, die einst an der Einmündung von Beek und Hamme stand, geschrieben. Hans-Jürgen Rabenstein ist gleich mit drei Beiträgen vertreten: Er erzählt Ortsgeschichte anhand einer akribischen Forschung zum „Wörpedahler Graben“ und berichtet von den Ereignissen im sogenannten „Sandkrieg“, der in den 1950er-Jahren beinahe zum Verschwinden des Weyerbergs geführt hätte und der tiefe Einschnitte in der Landschaft hinterlassen hat. In einem zweiten Beitrag zum zentralen Thema dieses Hefts fasst er Aufzeichnungen von Fritz Westphal zusammen.

Das Ehepaar Gisela und Reinhold Klepsch hat alte Schulchroniken aus Otterstein, Überhamm, Wörpedahl und Waakhausen ausgewertet und in mühevoller Fleißarbeit transkribiert. Einen Ausschnitt daraus liefert das Kapitel „Zum Segen unserer Schuljugend". Gästeführerin Daniela Platz schreibt über den Roman „Der Quellenhof“ von Emil Felden, der 1925 erschien. Der Autor war eng mit Martha und Heinrich Vogeler befreundet und stellte deren Beziehung in den Mittelpunkt seines Buches. Der frühere Ratsherr Frank Schmidt betrachtet die Worpsweder Kommunalpolitik von 1945 bis 1949, Wolfgang Konukiewitz schreibt über die "Wiederentdeckung der Findorff-Region Teufelsmoor", und Jürgen Teumer erzählt zum Abschluss die Geschichte "Willkommen in Worpswede".

Arbeitsgruppen im Heimatverein immer  am Montag:

 

Stätte der Erinnerungen

 

Der Heimatverein Worpswede e.V. hat durch das Projekt „Stätte der Erinnerungen“ mit der Aufgabe begonnen, die Geschichte Worpswedes zu erforschen. Die Befragung von Zeitzeugen ist dabei ein unerlässliches Mittel, um ein möglichst vollständiges Bild  zu erhalten.

Ein erster Baustein soll dabei die alte Molkerei in Osterwede und ihr Umfeld sein. Osterwede wurde etwa 1825 gegründet und war selbstständig. Viele Handwerker haben sich dort niedergelassen. Dadurch bekam Osterwede eine andere Struktur als die typischen Findorffsiedlungen.

Kennen Sie zum Beispiel Bäcker Schmidt?

 

Treffen: 14tägig montags

Beginn: 19:00 Uhr

nächster Termin:

Ort: Ortsarchiv Worpswede, Bergstraße 1

 

 

Arbeitsgruppe „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“

 

 

Eine auch in den überregionalen Medien diskutierte Phase der Worpsweder Geschichte ist die Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges zwischen 1933 und 1945. Im öffentlichen Fokus stehen hier vor allem die Worpsweder Künstler.

Verschiedene Kunstschaffendewerden Mitglieder der NSDAP und der Reichskulturkammer oder versuchen es zu werden. Die Kunstwerke anderer werden dagegen als „entartet“ beschlagnahmt und aus den Museen entfernt oder die Künstler mit Berufsverboten belegt.  Weniger bekannt und erforscht ist dagegen das „normale“ Dorfleben in dem ländlichen Worpswede.

Seit 2014 engagiert sich die Gemeinde Worpswede gemeinsam mit verschiedenen lokalen Vereinen für eine sachgerechte Aufarbeitung der gesamten Worpsweder Geschichte der NS-Zeit. Seit Gründung des Heimatvereins Worpswede e.V.  im Jahre 2017 ist diese Arbeitsgruppe ein Teil des jungen Vereins.

Die Arbeitsgruppe macht es sich zur Aufgabe, einerseits zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeit zwischen 1933 und 1945 beizutragen. Andererseits will sie eine aktive und lebendige, zeitkritische Erinnerungskultur in Worpswede fördern.

Als Grundlage der aktuellen Geschichtsarbeit des Heimatvereins stehen im Zentrum Überlegungen zur Erarbeitung eines lebendigen, kritischen und politischen Geschichtsverständnisses. Die Anwendung der so gewonnenen Erkenntnisse als öffentlich praktizierte Erinnerungskultur ermöglicht konkrete Antworten auf die in der Gemeinde von Bürgerinnen und Bürgern aktuell gestellten Fragen.

 

Termine jeweils montags nach Absprache

Beginn: 19:00Uhr

Ort: Ortsarchiv Worpswede, Bergstraße 1

 

Wenn Sie an der Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe interessiert sind wenden Sie sich bitte an Hans – Hermann Hubert, Heimatverein Worpswede e. V. 04792 2709

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